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Gesundheitstag an der GSO

Ein Tag nur für die Gesundheit

Ein gesunder Körper für kluge Köpfe! Dieser Einklang wurde bei dem diesjährigen Gesundheitstag an der GSO in den Mittelpunkt gestellt. Nach dem Erfolg im letzten Jahr knüpfte die Arbeitsgruppe Schule und Gesundheit an das Konzept an, um die gesunde Schule mit Leben zu füllen.

Das regnerische Wetter am 10.10.13 ließ den Gesundheitstag an der Gesamtschule Obersberg nicht ins Wasser fallen. Da war die Überquerung der Solz auf dem Solztalweg schon eine größere Herausforderung. Besonders die Klassen des 5.Jahrgangs nutzten den Kinderwanderweg, um sich dem Schwerpunkt „Bewegung" praktisch zu nähern. Die Schüler des 8. Jahrgangs, die sich ebenfalls schwerpunktmäßig mit Bewegung auseinandersetzten, kamen auch nicht trockenen Fußes davon, obwohl der Besuch des Hallenbads doch regensicherer war. Zudem wurden gemeinsame Bewegungsspiele durchgeführt und der eigene Energieverbrauch berechnet und erprobt. Für die Kinder war es besonders wichtig Bewegung nicht nur an diesem Tag in der Schule groß zu schreiben, sondern Ideen zu entwickeln, wie Bewegungsmöglichkeit in den Unterrichts- und Pausenalltag Einzug halten können.

 

Mit diversen Fragen hinsichtlich der Ernährung beschäftigten sich die Klassen des Jahrgangs 6 und 9 auf vielfältige Weise. So wurde in der Schulküche fleißig gekocht, Sinnesschulungen durchgeführt, sich dem Thema statistisch mit Hilfe von Umfragen genähert oder die Zusatzstoffe in Lebensmitteln genauer in den Blick genommen. Viele Klassen nutzten den Tag, um außerschulische Lernorte aufzusuchen. So hat eine Gruppe die Bad Hersfelder Tafel besucht, andere Schüler machten sich auf den Weg zum Rhönlandhof in Dermbach, wo sie unter anderem einen Einblick in die heimische Nudelproduktion erhielten.

Die 7. Klassen fokussierten das Thema Suchtprävention und luden hierzu Experten ein. Gerade in dieser Altersklasse ist Vorbeugung wichtig, da die Kinder vielen verlockenden Einflüssen ausgesetzt sind und die fatalen Folgen noch nicht abschätzen können.

Der diesjährige Gesundheitstag machte den Lehrern bewusst, dass Schüler das Bedürfnis haben, ihre Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen. Die Schule soll unterstützen und auch während des Schulalltags Möglichkeiten bieten, eine gesundheitsfördernde Lernumgebung zu schaffen.

                                                                                                                                                                                            von Sina Budesheim-Götz


Klasse F5d Wandertag mit Regenpausen


 

Die Klasse G5a wärmt sich schon mal auf vor der Begehung des Solziwegs.

 

Die Klasse G5c hat allerlei Begegnungen auf dem Solziweg.

 

7. Jahrgang: Im Rahmen des Religionsunterrichts, unterstützt durch Frau Berger, eine Praktikantin der Uni Marburg,

bereitete der 7. Jahrgang den Gesundheitstag mit Präsentationen zum Thema Suchthilfe vor.

 

Die Klasse G6a war zu Gast an der benachbarten Berufsschule. Dort hatte Frau Schmidt mit Ihrer Klasse 12 der Fachoberschule zum Thema Gesundheit verschiedene Stationen zum Thema Gesundheit aufgebaut. Die Sinne konnten geschult, ein gesundes Pausenbrot hergestellt und eine „Gesundheitspyramide der gesunden Ernährung" erstellt werden. Die gesundheitlichen Risiken Zucker („Das süße Gift") wurden anschaulich gemacht, ein betroffener Schüler referierte über Diabetes und eine Erste-Hilfe-Anleitung rundete das Angebot ab.

Besonders hervorzuheben ist, dass dieses Angebot von Schülerinnen/Schülern der Klasse 12 (BSO) für die Sechstklässler (GSO) fast ohne die Regie der beiden Lehrer auskam.

Beide Seiten waren von dem „Experiment" begeistert und in Zukunft eine Fortsetzung sicher sinnvoll.

 

 

Die Klasse F6e darf sich ab heute „Geschmacksdetektiv" nennen. Mit Spaß, Neugier und Erfolg nahm sie am Sinnesparcour teil und stellte dabei unter Beweis, dass man gute Lebensmittel riechen, schmecken, fühlen, sehen und hören kann.

An dieser Stelle herzlichen Dank an die großzügige Lebensmittelspende der Firma Tegut.

 

Die Klasse G9a besuchte den Rhönlandhof in Dermbach, Thüringen. Dieser Großbetrieb, der mit Milchkühen, Mutterkühen, Schafen, Schweinen und über 50.000 Legehennen konventionelle Landwirtschaft betreibt, zeichnet sich aus durch artgerechte Tierhaltung, eigene Futterherstellung und einer eigenen Biogasanlage. Nach der Besichtigung der hofeigenen Nudelproduktion knurrte der Magen, uns so wurden die Schüler in der hofeigenen Fleischerei mit der guten Thüringer Rostbratwurst verköstigt.

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