logo neu

Die Erwartungen übertroffen

Gefeierter Auftritt der Musical-AG der Gesamtschule Obersberg

Beitrag aus der Hersfelder Zeitung vom 2. Oktober 2019

Bad Hersfeld. „Ich will ich sein, will auch mal verrückt sein und ich bin so wie ich bin“: So lautete der Refrain des ersten Liedes des Musicals „Das magische Amulett“, welches die Musical-AG der Gesamtschule Obersberg in der Schulaula aufführte. Bereits mit diesem Lied wurde eine wichtige Botschaft überbracht – und es sollte nicht die letzte bleiben.

„Das magische Amulett“ ist bereits das vierte Projekt der AG, dieses Mal jedoch zum ersten Mal ein selbstgeschriebenes Stück, bei dem auch der Großteil der Lieder von den Schülern verfasst wurde. Gemeinsam mit einem Instrumentalensemble der „Symphonic Knights“, dem Orchester der Modell- undGesamtschule, nahmen die Schüler der AG die Zuschauer mit auf eine erlebnisreiche Zeitreise. 
Die neue Mitschülerin hatte es in der neuen Klasse nicht leicht, dennoch interessierten sich die anderen Schüler für ihr Amulett. Dieses katapultierte die gesamte Klasse in die Vergangenheit zurück, wo sie viel lernten: Zuerst landeten sie im Olymp, wo sich die Göttinnen gerade darum streiten, wer die Schönste sei. Für einige Lacher sorgte das bekannte Lied „Griechischer Wein“, welches von Marian Büchsenschütz in „Griechische Schönheit“ umgetextet wurde. 
Die Klasse kam zu dem Ergebnis, dass „Schönheit im Auge des Betrachters liegt“ und jeder seinen eigenen Style haben könne. 
Die nächste Station war das Mittelalter, wo die Schüler auf Armut, Hunger und die Pest trafen. Sie bekamen es mit der Angst zu tun und lernten nun mehr zu schätzen, was sie in der heutigen Zeit alles haben. Bevor es zurück ins Klassenzimmer ging, landete die Klasse noch bei den Indianern, wo ihr Zusammenhalt auf eine harte Probe gestellt wurde. Der Indianerhäuptling hielt die Lehrerin gefangen und nur gemeinsam konnten die Schüler sie retten. Über das Thema Handys und wie sie uns verändern, hatten zwei Schülerinnen sogar einen Rap geschrieben. 
Als auch die letzte Station gemeistert war, kam die Klasse unversehrt und mit vielen neuen Erfahrungen wieder im Klassenzimmer an. „Fremdes ist nur fremd, weil der Fremde es nicht kennt. Wenn man auf Offenheit baut, wird das Fremde schnell vertraut“, lautete es in einem der Lieder zum Abschluss. Außerdem sei es wichtig, aus alten Geschichten für die Zukunft zu lernen.
Nach dem tosenden Applaus sprach die Schulleiterin Kerstin Glende davon, dass „alle Erwartungen übertroffen“ wurden und die Leiterin der AG, Anne Rill, bedankte sich bei allen Mitwirkenden. 

Beitrag von Gesa Göbel

 

 

Wir verwenden ausschließlich Session-Cookies, die für den Betrieb der Website notwendig sind. Es werden keinerlei Tracking-Cookies gesetzt.