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Gottesdienst mit Radiohits

"Hit from Heaven" gab es an der Gesamtschule Obersberg

Beitrag aus der Hersfelder Zeitung vom 6. Oktober 2019

BAD HERSFELD. Als einziger Schulgottesdienst von 104 „Hit from Heaven Gottesdiensten“ in ganz Hessen feierten Schülerinnen und Schüler im Audi Max der GSO Bad Hersfeld.  Bei der gemeinsamen Aktion des Medienhauses der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), des Kirchenkreises Hanau und des Privatsenders HIT RADIO FFH ist das Besondere, dass immer ein Pop-Song im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht. Über den Hit konnten alle Hessen abstimmen. Zum Siegersong „Ist das jemand?“ von Adel Tawil sagte Rundfunkpfarrer Siegfried Krückeberg vom Medienhaus der EKKW: „In diesem Song geht es um jemanden, der sich einsam fühlt und nach Begleitung sehnt, vielleicht durch einen Menschen, der ihn versteht, auch in Krisen zu ihm steht und an ihn glaubt, aber auch durch Gott. Aus der Frage „Ist da jemand?“ wird am Ende die Hoffnung, sogar Gewissheit: „Ja, da ist jemand!“

Mit dieser Frage beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der G9d im Religionsunterricht intensit. Daraus entwickelten sie für ihre Mitschüler einen berührenden Gottesdienst. Die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt untereinander bei der Vorbereitung und in der Durchführung des Gottesdienstes beeindruckt Schulpfarrerin Ulrike Röder. Mit eigens erarbeiteten Anspielen, Bühnendekorationen, Texten und Musikeinspielungen gestalteten sie gemeinsam mit den Musiklehrerinnen Tatjana Beyer und Anne Rill ,sowie Praktikantin Anna-Lena Kellermann und Schulpfarrrerin Ulrike Röder den „Hit from Heaven“ Gottesdienst.
Dabei brachten sie ihre eigenen Lebens- und Glaubenserfahrungen mit ein: Von Streit und Versöhnung, von Einsamkeit und der Erfahrung: da ist jemand. „Egal welche Steine dir im Leben in den Weg gelegt werden, es ist immer jemand da. Auf den kann ich mich verlassen.“ Schülerinnen erzählten, wie sie Gottes Nähe erfahren haben und warum sie an Gott festhalten. Damit machten sie das Suchen nach Gott, das Nichtwissen und Zweifeln, das Aushalten der Verlassenheit, aber auch, wie es zu einem Perspektivwechsel kommen kann, erlebbar.
Den Gottesdienst besuchte auch eine ehemalige Schülerin der MSO, Lea Müller, die über diesen Gottesdienst einen Radiobeitrag für die FFH-Sendung „Kreuz und Quer“ erstellte. Dazu interviewte sie Schülerinnen und Schüler der G9d nach dem Gottesdienst. Die Schüler waren zum Teil über sich selber überrascht, dass sie in der Kürze der Zeit gemeinsam etwas geschafft hatten, mit dem sie andere Hilfe anbieten oder einen Denkprozess anstoßen können.

 

 

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