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Sicher unterwegs mit dem E-Roller

Polizei Osthessen klärt an der Gesamtschule Obersberg auf

E-Roller sind bei Jugendlichen ein beliebtes Fortbewegungsmittel. Doch die Nutzung bringt auch Gefahren mit sich und setzt voraus, dass die geltenden Verkehrsregeln bekannt sind und eingehalten werden. Um die Schülerinnen und Schüler dafür zu sensibilisieren, fand für die Jahrgangsstufen 8 bis 10 an der Gesamtschule Obersberg ein informativer Vortrag der Polizei Osthessen im Audimax statt.

„Wir sehen, dass immer mehr unserer Schüler mit dem E-Roller zur Schule kommen. Um die Sicherheit des Schulweges für alle zu gewährleisten, hielten wir es deshalb für notwendig, unsere Schüler über die Gefahren und die richtige Nutzung zu informieren“, erklärt Schulleiterin Kerstin Glende. Schulgesundheitsfachkraft Corinna Knobel lud deshalb einen Experten an die GSO ein.

Christoph Schmorenz von der Verkehrsprävention der Polizei Osthessen vermittelte den Jugendlichen anschaulich, welche Risiken im Straßenverkehr bestehen und welche gesetzlichen Vorschriften für E-Roller gelten. Mithilfe von eindrucksvollen Bildern und Videos verdeutlichte er den Schülerinnen und Schülern mögliche Folgen von Verkehrsunfällen. Besonders bewegend war dabei die Frage, wie es Familien geht, die einen geliebten Menschen durch einen Verkehrsunfall verloren haben

Eine Frage ließ die Jugendlichen aufhorchen: Wie viele Menschen sind von einem tödlichen Verkehrsunfall, der durchaus auch mit einem E-Roller passieren kann, betroffen? Mit der Zahl 113 hatten die jungen Zuhörer nicht gerechnet. Es verdeutlichte ihnen, dass auch Angehörige, Freunde und weitere Menschen mit den Folgen leben müssen.

Neben diesen emotionalen Eindrücken standen konkrete Regeln für die sichere Nutzung von E-Rollern im Mittelpunkt. Christoph Schmorenz erklärte, dass man mindestens 14 Jahre alt sein muss, um einen E-Roller im öffentlichen Straßenverkehr fahren zu dürfen. Außerdem sei es verboten, zu zweit auf einem E-Roller unterwegs zu sein. Radwege müssen genutzt werden, wenn sie für E-Roller freigegeben sind, Gehwege seien grundsätzlich tabu. Auch die Sichtbarkeit spiele eine entscheidende Rolle: Gerade bei Dunkelheit seien funktionierende Beleuchtung und reflektierende Kleidung wichtig.

Der Vortrag machte deutlich, dass die Teilnahme am Straßenverkehr Verantwortung erfordert. Wer Regeln missachtet oder Gefahren unterschätzt, riskiert nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch das Leben anderer Menschen. Die Schülerinnen und Schüler erhielten durch die Veranstaltung wichtige Informationen und Denkanstöße für ihren Alltag. Die Botschaft war klar: Sicherheit im Straßenverkehr beginnt mit dem eigenen Verhalten – und kann Leben retten.

 

Präsentationsfolie mit Titel der Veranstaltung und Bild eines E-Roller-Fahrers auf einer großen Leinwand

Titel der Veranstaltung, zu der alle achten bis zehnten Klassen eingeladen waren.

 

Polizist in Uniform in ein Mikrofon sprechend, auf der Bühne stehend vor einem Rednerpult spricht zum Publikum

Polizeioberkommissar Schmorenz erklärt den Schülern, wie gefährlich E-Roller-Unfälle sein können und wie man Gefahren minimiert.

 

großer Vortragsraum mit Blick auf Bühne mit großer Leinwand, auf der etwas steht; im Publikum im Vordergrund läuft ein Polizist mit Mikro

Viele Fragen können beantwortet werden.

 

Plakat mit Regeln für die Nutzung von E-Rollern

Was man beim Fahren mit einem E-Roller beachten sollte.

 

Nahaufnahme von einem Gespräch zwischen Schülern und dem Polizisten nach der Veranstaltung vor der Bühne

Auch nach der Informationsveranstaltung beantwortete Herr Schmorenz offene Fragen

 

 

Text: Corinna Knobel, Christina Necke

Fotos: Corinna Knobel

 

 

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