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Von Helden und Vampiren

Das junge Schauspielerteam des White Horse Theaters gastierte in der ersten Schulwoche  mit zwei Aufführungen in englischer Sprache. Die Fünft- und Sechstklässler erlebten die Abenteuer von Robin Hood hautnah, denn in Ermanglung von so vielen Darstellern für Robin Hoods Bande wurden sie kurzerhand in das Spiel miteinbezogen. Auch der Bischof von Nottingham, der zum Schluss die Trauung von Robin und seiner Freundin, Maid Marian, vornahm, fand eine würdige Darstellerin aus den Reihen der Schülerschaft.
Während das Stück für die jüngeren Zuschauer eher auf Spaß und Unterhaltung ausgerichtet war, hatte die zweite Aufführung einen ernsteren Hintergrund. In „Neighbours with long teeth" bringt der Einzug einer Vampirfamilie in die Nachbarschaft Unruhe in das  Leben einer konservativen Familie, die feste Vorstellungen vom zukünftigen Lebensverlauf ihres Sohnes hat. Dieser verliebt sich in das Vampirmädchen Phylthia, die sich als moderner Vampir nur noch von Blutkonserven aus dem Kühlschrank ernährt, und dann ist nichts mehr so wie vorher. Sowohl das Erwachsen werden, die Abgrenzung von den Eltern, als auch die Furcht vor dem Fremden, dem Anderssein wird in diesem Stück thematisiert, natürlich nicht ohne englischen Humor: Phylthias Sargdeckel ist wie viele Jugendzimmer geschmückt mit Starpostern der Twilight-Filme.
Die hohe Anschaulichkeit beider Theaterstücke erleichterte den Zuschauern das Verständnis der teilweise recht anspruchsvollen Texte. Die Spielfreude und Motivation der Schauspieler, die ihr Publikum immer miteinbezogen, tragen dazu bei auch im nächsten Jahr wieder die Herausforderung anzunehmen.

 

 

 

Neighbours With Long Teeth

 

 

 

 

 

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