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75 Jahre Pogromgedenken an der GSO

"Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit. Das Gegenteil von Leben ist nicht der Tod, sondern Gefühllosigkeit. Das Gegenteil von Gleichgültigkeit ist Erinnerung." (Elie Wiesel)
Den Klassen R10 und H9 ging es im Religionsunterricht darum, sich an die Tage zu erinnern, an denen so vieles an jüdischem Leben in Bad Hersfeld und Umgebung
ausgelöscht wurde.

Eine intensive Auseinandersetzung mit Zeitzeugenberichten aus Orten der Region (Burghaun, Rhina u.v.m.) berührte viele tief. Ohnmacht und Hilflosigkeit von damals wurde zur Sprache gebracht. Die Schüler hatten als Ansprechpartner in den Kleingruppenarbeiten neben ihren Religionslehrerinnen auch Frau Thamer und Herrn Hemel als neue Religionsreferendare. Sie feierten im Anschluss daran eine Andacht, in der mit jüdischer Musik, (Fr. Beyer, Fr. Röder) Gebeten und Worten aus dem Alten Testament durch Schüler, Schülerinnen (u.a. der Schulsprecherin Layana Eckardt) und Lehrerinnen(Fr. Braun Seibel, Pfrin Röder, Fr. Thamer) der Trauer und dem Entsetzen Ausdruck gegeben wurde. Steine wurden abgelegt im Gedenken an Menschen, die das Leben in und um Bad Hersfeld geprägt haben.
Verdichtet wurde dies in der folgenden Woche durch einen Film, der speziell die entsetzlichen Vorgänge in Hersfeld dokumentierte. Und wie in den vorausgegangenen Stunden die Frage wieder aufwarf: Was können wir dazu tun, dass derartiges hier vor Ort nie wieder geschieht?

 

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