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Lesen vertreibt die Dummheit

Iris Lemanczyk hielt zwei Lesungen vor den 6. Klassen der Gesamtschule Obersberg im Rahmen der 19. Osthessischen Jugendbuchwoche.

 

Wie stellt ihr euch meinen Arbeitstag vor? Wo bekomme ich die Ideen für meine Bücher her? Wie viele Stunden am Tag schreibe ich an einem neuen Buch? Mit diesen Fragen wandte sich Iris Lemanczyk an ihr junges Publikum und ließ es Vermutungen über ihren Arbeitsalltag anstellen. Dabei erfuhren die Kinder, dass die Reiselust der Autorin sie schon in viele fremde Länder geführt hat, wie zum Beispiel China, Indien oder Tunesien, wo die Geschichte ihres neuesten Jugendromans „Ins Paradies?“ ihren Anfang nimmt: Adnan, ein tunesischer Junge, dessen Eltern arbeitslos sind, wird von seinem Onkel nach Europa geschickt, um dort Geld für die Familie zu verdienen. Während der lebensgefährlichen Überfahrt zur Insel Lampedusa in einem viel zu kleinen Fischerboot fällt plötzlich der Motor aus. Iris Lemanczyk las einen Auszug aus dieser packenden Szene vor, die von den Sechstklässlern mucksmäuschenstill und gespannt verfolgt wurde. Die Kinder durften immer wieder ihre eigenen Ideen zum Fortgang der Geschichte einbringen. Auch zu den drei Gestaltungvorschlägen des Covers, auf das die Autorin normalerweise keinen Einfluss hat, gaben sie kritische Bewertungen ab und verwarfen die beiden ersten Vorgaben als unangemessen.

Wie die Geschichte ausgeht, verriet Iris Lemanczyk natürlich nicht. Dafür konnten die Kinder sie mit Fragen löchern: Was verdienen Sie? Warum und wann haben Sie angefangen Bücher zu schreiben? Lesen Sie auch ihre eigenen Bücher?

Nach vielen interessanten Informationen über ihr Leben und die Entstehung eines Buches verabschiedete sich die Autorin mit einem chinesischen Sprichwort:

Essen vertreibt den Hunger, Lesen vertreibt die Dummheit.

 

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