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Von der Keilschrift bis zum Squash-Spiel

Sportklasse 7 auf den Spuren von Heinz Nixdorf

von Jens Junek

Was hat ein Webstuhl mit einem modernen Computerspiel zu tun? Was der Abakus mit moderner Gesichtserkennungssoftware? Und warum ist es so wichtig, dass ein schlauer Denker auch Sport macht und ein guter Sportler auch gut denken kann?
Diesen zunächst zusammenhangslosen Fragen stellte sich die Sportklasse 7 auf ihrer Exkursionsfahrt am 05. Oktober. Gemeinsam mit ihrem Sportlehrer Herr Junek fuhren die 22 Schülerinnen und Schüler nach Paderborn, um ein besonderes Angebot der Heinz-Nixdorf-Stiftung wahrzunehmen: Zunächst besuchten wir das Heinz-Nixdorf-Museumsforum, das das größte Computermuseum der Welt beherbergt. Während einer einstündigen Führung, die von der Keilschrift über den elektrischen Webstuhl bis hin zu modernen Gesichtsscannern und 3D-Computerspielen reichte, und der anschließenden eigenständigen Erkundung des Museums gab es für die Schülerinnen und Schüler viel zu sehen und vieles auszuprobieren.

Anschließend fuhren wir in den Ahorn-Sportpark, der von dem Computererfinder und begeistertem Sportler Heinz Nixdorf eigens für seine Mitarbeiter erbaut wurde. Im dort angesiedelten Bundesleistungszentrum spielten wir zwei Stunden Squash. Nach einer einführenden Trainingseinheit durch einen Bundesliga-Trainer waren die Sportklassen-Schülerinnen und -Schüler dann schnell in der Lage, selbstständig zu spielen. So konnten sie hier eine konditionell und kognitiv anspruchsvolle und sehr attraktive Sportartkennenlernen, die sich im schulischen Rahmen leider nicht umsetzen lässt. Die Meinung der Schülerinnen und Schüler war am Ende einstimmig: „Das müssen wir nochmal machen!“.

Den Abschluss des Tages bildete der Besuch im Schülerlabor der Universität Paderborn. Anknüpfend an den Museumsbesuch vom Vormittag erlernten die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit dem Programmierprogramm „Scratch“ und waren nach etwa 90-minütigem Training in der Lage, selbst kleine Computeranimationen und -Spiele zu programmieren. Ihre (halb-)fertigen Produkte sowie das Programm konnten die Schülerinnen und Schüler zur Weiterarbeit am eigenen PC mit nachhause nehmen.
Für diesen rundum gelungenen Tagesausflug möchten wir uns rechtherzlich bei der Heinz-Nixdorf-Stiftung bedanken. Nicht nur das Angebot war toll; die Stiftung, die sich insbesondere für die Jugendbildung in den Bereichen Informationstechnologie und Sport engagiert, hat den gesamten Ausflug einschließlich Transportkosten zur Hälfte finanziert.

 


Mit unserem Trainer beim Squash

 


Profi bei der Arbeit - Marvin programmiert sein eigenes Computerspiel

 

 

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