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Wo Motorsäge, Reh und Stille einander guten Morgen sagen

Schüler der Gesamtschule Obersberg lernen Nachhaltigkeit bei Waldjugendspielen kennen

BAD HERSFELD. Einen spannenden Schultag erlebten die Schülerinnen und Schüler des siebten Jahrgangs der Gesamtschule Obersberg aus Bad Hersfeld bei den diesjährigen Waldjugendspielen des Forstamtes Bad Hersfeld.

Im Wald bei Dinkelrode lernten die sieben siebten Klassen das Thema Nachhaltigkeit auf spannende Weise näher kennen: An sechs Stationen wurden ihre Fähigkeiten zu Beweglichkeit und Geschicklichkeit getestet, während die Förster um Organisator Jürgen Manns den Schülerinnen und Schülern dabei auch einen verantwortlichen Umgang mit dem Lebensraum Wald näher brachten.

Beim Holzstapeln schaute auch ein Reh den Kindern zu, bevor es nahezu unentdeckt wieder im Unterholz verschwand. Förster Timo Eifert erklärte dabei, dass jährlich doppelt so viel Wald in Deutschland verbraucht wird, wie nachwächst. „Das ist langfristig nicht gut, weshalb wir sorgsam mit unserem Wald umgehen sollten und nur so viel Holz nehmen sollten, wie auch nachwächst“, ergänzte er. Neben dem nachhaltigen Handeln wurde auch der rücksichtsvolle Umgang mit Ressourcen den Kinder näher gebracht. Der „Lernort Wald“ sprach dabei alle ihre Sinne an und faszinierte neben den vielfältigen neuen Eindrücken auch mit neuen Erfahrungen.

Neben den aktiven Aufgaben durften die Schüler unter den wachen Augen des Waldpädagogen Martin Stein auch eine (sägeblattlose) Motorsäge ausprobieren und die Stille des Waldes jäh unterbrechen, bevor sie im Stillepfad mehrere Minuten der Ruhe des Waldes und den Tieren lauschen konnten.

von Dr. Daniel Faßhauer

Sechs Stationen zu Beweglichkeit und Geschicklichkeit hatten die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Obersberg zu bewältigen

Dabei wurden ihnen Holzverwendung, der Umgang mit Wasser und Nachhaltigkeit nähergebracht.

 

 

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