logo neu

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung

OK, verstanden

Musik gegen Hunger

Benefizkonzert von GBO-Bigband und Oldtimern für Welthungerhilfe und Nachwuchs

Beitrag aus der Hersfelder Zeitung vom 6. November 2018

BAD HERFELD. Musik hören und dabei etwas für den guten Zweck tun – das war am Samstag beim Benefizkonzert der GBO-Bigband und der Oldtimer zugunsten des  Heiko-Schuchert-Stiftungsfonds „Bildung für Afrika“ unter dem Dach der Welthungerhilfe möglich.

„Als dieses Konzert an uns herangetragen wurde, haben wir keine Minute gezögert“, erzählte Leiter Helgo Hahn. Die 505 Plätze, die der Audimax der Modellschule  Obersberg zu bieten hatte, waren bis auf wenige Ausnahmen besetzt. Mit Klassikern wie „Africa“ von Toto oder „How sweet is it to be loved by you“ von James Tylor bis hin zu Swing, Rock and Pop und Jazz war an dem Abend eine bunte Mischung vertreten. Filmmusik wie aus den James-Bond-Filmen rundete den „Ohrenschmaus“ musikalisch ab.

Nachdem die GBO-Bigband den ersten Teil des Abends spielte, kamen dann die Oldtimer auf die Bühne und entfachten ein Feuerwerk nach Noten. Besonders  überzeugend: Manuel Schmidtlein am Piano sowie zahlreiche Solos verschiedener Musiker. Eine stimmgewältige Überraschung hatte Dirigent Helgo Hahn dann noch für das Publikum in petto: die Sängerin Verena Preis, die mit ihrer Stimme das Publikum verzauberte. Marc Herbeck, Geschäftsführer der Welthungerhilfe in Bonn, überreichte Helgo Hahn eine Stifterurkunde „als kleine Erinnerung an den Abend“, wie Herbeck betonte. Der Erlös des Benefizkonzerts fließt zu 50 Prozent in die  Nachwuchsarbeit der GBO-Bigband der Obersberg-Schulen und zu 50 Prozent in den Heiko-Schuchert-Stiftungsfonds unter dem Dach der Welthungerhilfe.

Ein tolles Zeichen, wie Herbeck von der Welthungerhilfe sagte: „Hier in Deutschland unterstützen wir die musikalische Nachwuchsförderung und in Burundi die  Nachwuchsförderung durch Lebensmittel“. Manfred Schuchert selbst konnte an dem Abend aufgrund eines Krankenhaus-Aufenthalts leider nicht persönlich mit dabei  sein. Da musste auch Marc Herbeck schlucken: „Uns verbindet eine siebenjähirge Zusammenarbeit. Es war Manfreds Traum, dass die Bigband heute hier spielt und er hat alles perfekt organisiert.“ Schucherts Enkeltochter Luisa spielt selbst auch in der GBOBigband und versprach: „Wir machen ganz viele Videos für Opa“. Schirmherr des Abends war Staatsminister Michael Roth, der wegen terminlicher Verpflichtungen jedoch nicht persönlich an dem Konzert teilnehmen konnte. Von Helgo Hahn ließ er ein Grußwort verlesen. „Manfred Schuchert hat die Stiftung zu dem gemacht was sie heute ist. Seine Hartnäckigkeit und seine Überzeugung sind eindrucksvoll“, so der Minister.

Das rund zweieinhalbstündige Konzert, unterbrochen von einer 20-minütigen Pause war kurzweilig und unter unterhaltsam. Das letzte Stück des Abends spielten die GBOBigband und die Oldtimer dann gemeinsam. „Dieses Mal mache ich nicht den Fehler, und sage, es sei die erste Zugabe“, lachte Helgo Hahn. Es folgten zahlreiche Zugaben der Musiker und tosender Applaus.

Von Alena Nennstiel