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Lernen mit allen Sinnen

GSO präsentierte sich als vielseitiger Lernort

Beitrag aus der Hersfelder Zeitung vom 13. Februar 2019

Bad Hersfeld. Ausprobieren, wie es sich anfühlt, mit der Chorklasse zu singen, auf dem  Wakeboard durch die Sporthalle zu flitzen oder ob eine Schlange sich tatsächlich kalt und  glitschig anfühlt - am Tag der offenen Tür in der Gesamtschule Obersberg war all das und noch viel mehr möglich. Gut, dass es die roten „Rundgang“-Pfeile gab, die die Orientierung im breit gefächerten Angebot und in den weitläufigen Gängen der Schule einfacher machten. Und wer sich noch mehr Informationen wünschte, der konnte sich einer der Führungen anschließen, in denen Mitglieder der Schulleitung die Arbeit der GSO vorstellten.

Neben Einblicken in Unterrichtsmethoden und -programme gab es die Möglichkeit, den Schulsanitätern und den Mitarbeitenden der Schulsozialarbeit über die Schulter zu schauen. Die Mitglieder der AG Schulsanitäter sind im Schulalltag die ersten Ansprechpartner, wenn Unfälle passieren oder gesundheitliche Probleme auftreten. Das Arbeitsfeld der Schulsozialarbeit beschränkt sich nicht auf Gespräche in Einzelfällen, sondern nimmt die Teambildung in Klassen und die Verbindung zu anderen Aktivitäten und Institutionen in der Stadt in den Blick.

In mehreren Projekten stand die Beschäftigung mit Ägypten hoch im Kurs: Mensch-ärgere-Dich nicht mit Hieroglyphenzeichen auf dem Brett und Skarabäuskäfern als Spielfiguren und eine liebevoll gestaltete Darstellung des Niltals und der Pyramiden waren nur einige der Möglichkeiten, die Geschichte des Landes zu erleben.

Schnuppern im Spanisch-, Französisch- oder Spanisch-Unterricht, eine Reise mit der Comic-Figur Woodstock ins alte Rom und Lehrmaterialien, die mathematische Funktionen sicht- und greifbar machen und die Antwort auf die Frage, wie eigentlich Schokolade gemacht wird, ergänzten das Programm. Interesse weckten auch die Modelle, die Schüler im Zuge ihrer Beschäftigung mit der Stadt der Zukunft gebaut hatten: Von mittelalterlich anmutenden Ritterburgen, die mit futuristischen Gebäudekomplexen kombiniert wurden bis hin zu fliegenden Autos reichten die Vorstellungen, die mithilfe von Pappe und reichlich Alufolie umgesetzt worden waren. Viel zu erleben gab es auch im Vivarium, bei der Imker-AG und in den Räumen der Naturwissenschaften. Hier konnte nicht nur mikroskopiert, sondern auch experimentiert werden. Chemischeund physikalische Versuche wie die „Schlangen des Pharao“, „schwimmende Tomaten“, „Geisterhände“ und musikalische Flaschen boten vielfältige Möglichkeiten für junge und alte Forscher.

von Ute Janssen

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